Dienstag, 2. Oktober 2012
Samstag, 29. September 2012
Industriehallen Köln Mülheim Teil 2
So nun gibt es die zweite Runde der schaurigen Fotos. Ich habe mich
heute intensiv mit
Bildbearbeitung beschäftigt, weil mir aufgefallen
ist, dass viele Fotos nur ein paar kleine Fehler
haben die vom Aufwand
des Entfernens nicht groß sind aber doch einen makanten Anwachs von
Qualität ermöglichen. Besonders in der Portrait-Fotografie sind kleine
Korrekturen fast unerlässlich
wegen Pinkeln etc. Es gibt natürlich auch
den Trend Menschen meistens Frauen wie Aliens aussehen
zu lassen. Das
beste Beispiel für diese extremen Bearbeitungen sind wohl die Frauen
auf der
Fernsehzeitschrift die nicht mehr viel menschliches ausstrahlen.
Aus diesem Grund
habe ich mir heute spontan das Wocom Bamboo Tablet für
60 Euro gekauft und bin mittlerweile sehr
zufrieden. Am Anfang dachte
ich, dass es nicht meinen Erwartungen entspricht, aber das lag nur
daran, dass die Druckabhängigkeit die zB die Stärke des Pinselstriches
steuert erst nach einem
Neustart ging. Ich bin rundum zufrieden, wobei
Zeichentablets für 300 Euro wie ich sie heute
gesehen habe natürlich
auch eine Berechtigung für Profis haben. Ihr solltet umbedingt auf die Fotos
klicken um sie in voller größe zu sehen, es lohnt sich : )

Freitag, 28. September 2012
Köln Mülheim Motorenwerke-Industriehallen Teil 1
Meine erste Urban Exploration Tour sollte mich eigentlich zur ehemaligen belgischen Kaserne nahe dem Rhein bringen, aber nach einer längeren Irrfahrt mit dem Fahrrad wurde ich enttäuscht. Ich bin mehrmals mit dem Auto neben den Kasernen hergefahren, weil eine größere Straße daneben ist. Man konnte von der Straße einen halb eingefallen Dachstuhl und etliche interessant gealterte Kasernengebäude sehen. Dieses Mal war aber nichts ausser einer großen planierten Fläche zu sehen. Wie es bei "Lost Places" so ist werden sie früher oder später abgerissen oder renoviert. Doch statt aufzugeben habe ich das nächste Objekt gesucht und über verschiedene andere Urbex Blogs gefunden. In Köln Mülheim gibt es einen Fabrikhallenkomplex in dem früher die ersten Otto-Motoren hergestellt wurde. Das Gelände ist riesig und es hat mich überrascht wie viel die Natur zurückerobert hat, obwohl das Gelände erst 2002 verlassen wurde. Ich dachte eigentlich, dass man nicht auf das Gelände kommt, weil ein großes Tor samt Mauer um das Grundstück gezogen ist. Auf dem Gelände haben sich aber verschiedene Firmen angesiedelt, sodass man trotzdem auf das Gelände kommt. Die meisten Fabrikhallen waren sehr solide zugemauert und verschlossen, aber eine Halle die im positiven Sinne schon sehr mitgenommen aussah war offen. In dieser Halle war eine einzigartigen Atmosphere die ich mit den Bildern nur annähernd einfangen konnte. Nach diesem Ausflug hatte ich eine Gänsehaut und bin total überwältigt. Ich werde bestimmt wieder eine Expedition an einen verlassenen Ort unternehmen. Dies ist der erste Teil der Fotoserie über diesen verlassenen Ort.
Urban Exploration
Ich beschäftige mich jetzt schon seit einige Zeit mit dem Thema Urban Exploration, weil ich durch beeindruckende Fotos auf Blogs und Flickr darauf aufmerksam wurde. Es gibt eine engagierte Community die regelmäßig verlassene Orte erkundet, dokumentiert und auf vielen verschiedenen Seiten und Blogs veröffentlicht.
Urban Exploration bezeichnet das Erkunden von Gebäuden und Orten die verlassen
sind. Diese meist urbanen Orte nennt man Lost Places. Ich betone das,
weil ich euch empfehlen würde Urban Exploration, Abkürzung Urbex oder Lost
Places zu googlen. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist die ehemalige und
teilweise noch aktive Heilstätte Beelitz in der Nähe von Berlin. Das Problem
und der Reiz dieser Orte ist, dass sie oft nur eine begrenzte Zeit bestehen,
weil diese Flächen in den Augen der Öffentlichkeit die Umgebung
verschandeln und beliebte Baugrundstücke sind. Natürlich ist das Betreten
von fremden Grundstück offiziell nicht erlaubt, aber das Interesse an der Überwachung
dieser Objekte ist oft nicht all zu groß, weil die Grundstücke keinen finanziellen
Nutzen mehr haben und Überwachung teuer ist. Bei den Urban Explorern gibt es
den Grundsatz "Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren und nimm nichts
mit außer deinen Eindrücken". Diese Regel finde ich sehr wichig um die
Ursprünglichkeit der Orte zu erhalten. Dieser Grundsatz wird leider nicht von
allen eingehalten. Bei den verlassenen Orten trifft man oft auf
Graffitis, Bierflaschen, Hinterlassenschaften von Metalldieben und Vandalismus.
Das ist sehr schade, weil der größte Charme der Orte durch ihre natürliche Alterung
entsteht und eine unvergleichliche Atmosphere bietet. Natürlich gibt es auch
Gefahren durch den Zustand der Objekte und Giftstoffe. Manche Gebäude sind
einsturzgefährtet, es könnten Teile von der Decke fallen oder man könnte in
spitze Gegenstände treten. Am besten packt man immer das richtige Equipment
ein: Taschenlampe, Handy!!!, stabile Schuhe und am besten auch eine Atemschutz.
In vielen alten Gebäuden ist Aspest verbaut der duch den Zerfall der Gebäude
freigesetzt wird. Wenn man aber gewisse Grundregeln beachtet und sich nicht
überschätzt ist Urban Exploration nicht wirklich gefährlich. Ich rate aber
trotzdem dazu möglichst nicht alleine sondern mit anderen auf Erkundungstour zu
gehen für den Fall der Fälle. Die Motivation zum Erkunden dieser Orte ist
natürlich sehr unterschiedlich. Es gibt zB Fotografen, Filmer oder Hobbyhistoriker.
Verlassene Orte sind auch gar nicht so weit weg wie man denken könnte. Es gibt
fast überall verlassene Häuser, Industriehallen, Bunker, Krankenhäuser und noch
viel mehr zu entdecken. Also haltet die Augen offen!Mittwoch, 26. September 2012
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